St. Josef Matzerath

Der Ort gehörte früher zur Pfarre Schwanenberg. Als diese 1560 zum Protestantismus übertrat, schloss sich Matzerath der Pfarre Erkelenz an. 1694 bauten die Bewohner eine Kapelle. Am 25. September 1696 weihte der Bischof Reginald Cools von Roermond (1677-1700) den Altar und der Kaplan Peter Gehlen aus Erkelenz vermachte Land und Kapitalien für die Josefskapelle, die auch in der Folgezeit mit Stiftungen bedacht wurde. 1881 und 1978 wurde die Kapelle repariert.

Achteckiger Backsteinbau, im Osten rechteckiger Ausbau als Altarraum; rechteckiger Vorbau mit Giebel. Schieferdach mit geschlossener Laterne und Zwiebelhaube.

Matzerath

Geschichte der St. Josef Kapelle

altes Messbuch

Fr(ater) Reginaldus Dej et Apostolicae Sedis gratia ...

beginnt die umfangreiche Urkunde vom 25. September 1696, mit der die von Peter Gehlen dem Dorfe Matzerath gestiftete Kapelle eingeweiht wurde.