Nachruf

Gott baut ein Haus,  das lebt

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Allerheiligen/Allerseelen Rose auf Grabstein
Datum:
Mi. 25. Mai 2022

Unter diesem Motto standen schon so einige Gottesdienste in unserer Gemeinde, auch z.B. das große Jubiläumsfest vor 10 Jahren zur 50-Jährigen Einweihung unserer Kapelle. Dass wir die Anfänge unserer Gemeinde in unserer Erinnerung haben, ist in erster Linie Frau  Hildegard Fuchs zu verdanken, die uns immer wieder als Zeitzeugin berichten konnte, wie das alles hier angefangen hat. Daran war sie tatkräftig beteiligt, hat die ersten Messfeiern im Saal der Kneipe auf dem Lindchesweg organisiert, quasi als Küsterin der ersten Stunde. Lebhaft konnte sie sich an den Bau der Kapelle erinnern.


Dieses Engagement hat sie über all die Jahre behalten, hat immer wieder Impulse für ein lebendiges Gotteshaus gesetzt. So war sie viele Jahre im Pfarrgemeinderat tätig, später dann im Ortsausschuss und hat oft mit Rat zur Seite gestanden, wenn es galt, liturgische Fragen zu klären, z.B. als einige von uns als Wortgottesdienstleiter Neuland in unserer Gemeinde betraten.


Sehr viel Zeit und Herzblut hat sie in den Aufbau des Eine-Welt-Ladens gesteckt, zuerst im eigenen Zuhause, weil Räumlichkeiten fehlten, später im Aufbau des Ladens im Pastoratshof der evangelischen Kirche.


Gelebte Ökumene, ein lebendiges Gotteshaus, dafür hat sie sich stark gemacht. Bis zuletzt war sie stets am Gemeindeleben interessiert.


In tiefer Dankbarkeit haben wir Anfang Mai von Hildegard Fuchs Abschied genommen. Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie.