Wortgottesdienst zunächst ohne Kommunionausteilung

Wortgottesdienste zunächst ohne Kommunionausteilung

(c) CC0 1.0 - Public Domain (von unsplash.com)
Datum:
Fr 4. Sep 2020
Von:
Birgit Leeners

Liebe Mitglieder unsere Gemeinde Christkönig, 
in seiner Sitzung am 12. 08 hat der Krisenstab der Pfarrei (bestehend aus Mitgliedern des Kirchenvorstandes, des GdG-Rates und Pastoralteams) beschlossen, die Kommunion-austeilung in den Wortgottesdiensten zunächst einmal bis Ende November auszusetzen, und zwar zum einen, um die zumeist ehrenamtlichen WortgottesdienstleiterInnen vor einer möglichen Infektion zu schützen; denn dass Austeilen der Kommunion in Zeiten der Pandemie ist eine höchst verantwortungsvolle Aufgabe, die trotz aller Umsichtigkeit Gefahren in sich birgt.
Zum anderen ist das Procedere der Kommunionausteilung in den Wortgottesdiensten noch ein wenig komplizierter als in der Eucharistiefeier, so dass einige Wortgottesdienstleiter der Auffassung waren, dass jeder und jede aus der Situation heraus entscheiden sollte, ob er oder sie die Kommunion austeilt oder nicht. Hier war der Krisenstab der Auffassung, dass ein einheitliche Lösung verwirklicht werden müsste. Aus diesem Grunde hat der Krisenstab entschieden, die Kommunionausteilung in den Wortgottesdiensten zunächst auszusetzen. 
Das bedeutet: In den Eucharistiefeiern wird die Eucharistie ganz verbindlich ausgeteilt und in den Wortgottesdiensten derzeit nicht. 
Damit gibt es eine Planungssicherheit, was den Besuch der Gottesdienste angeht.
Auch wenn das nun alles sehr statisch und sachlich klingt und wir auf das eine oder andere Gewohnte verzichten müssen, so ist es doch schön, dass wir miteinander die Gegenwart Gottes in Gemeinschaft an den gewohnten Orten zu den gewohnten Zeiten in den Eucharistiefeiern oder Wortgottesdiensten wieder miteinander feiern können, auch wenn die Wortgottesdienste ohne Kommunionausteilung gefeiert werden.
Gott hat uns in Jesus Christus, seinem Sohn, sein Gesicht gezeigt und er ist mitten unter uns; in den Wortgottesdiensten in seinem Wort und in der Eucharistiefeier in seinem Wort und in seinem Sakrament; und darüber hinaus in beidem in der Gemeinschaft derer, die sich in seinem Namen versammeln. D.h. in Gemeinschaft feiern, das ist doch wohl das Wichtigste. 
Und ich bin froh darüber, dass das nun wieder möglich ist.
So grüße ich Sie in herzlicher Verbundenheit, hoffend, dass Sie sich unsere Argumentation wohlwollend zu eigen machen können.
Für den Krisenstab
Pastor Werner Rombach