Liebe Mitchristen in unserer Pfarre Christkönig, liebe Leserinnen und Leser!

Herbstimpression (c) ©marcelkessler / Pixabay.com
Datum:
Di 25. Aug 2020
Von:
Barbara Felder

Stell dich in die Sonne, wärme dein Gesicht.

Spring hinein ins Leben, mitten ins Licht.

Zeig, was du kannst, verstecke dich nicht

Vertrau auf Gottes Segen und fürchte dich nicht.

So singen wir unter anderem in den Kitas.

 

Sie fragen sich jetzt vielleicht, ist das jetzt für den November, diesem dunklen Monat, angebracht? Ja, genau jetzt, denn es ist Gottes Sonne, Gottes Liebe und Wärme, um die es geht. Wenn wir ihm offen mit weit geöffneten Armen gegenüberstehen, wärmt er unser Gesicht und unsere Seele. Dann kann ich zeigen, was ich kann; ja, ich soll zeigen, was ich kann. Gott hat jedem von uns Fähigkeiten geschenkt, die wir nicht verstecken sollen. Der/die Eine kann das gut, der/die Andere etwas anderes. Alles ist wichtig und Gott-gewollt.

„Vertrau auf Gottes Segen und fürchte dich nicht.“ Welch eine Herausforderung! Wie gern vertrauen wir doch unserer eigenen Leistungsfähigkeit und unserem eigenen Können. Das ist aber gar kein Widerspruch – Gottvertrauen und auf sich selber bauen. Gott hat uns unsere Fähigkeiten, unsere Charismen geschenkt, damit wir sie nutzen, im Vertrauen auf Gott, dass sie jetzt und hier angebracht sind. Gott in ganz konkreten Momenten zu vertrauen, nicht nur, wenn uns gar nichts anderes mehr übrig bleibt.

Gottes Segen – was ist das überhaupt? Es ist keine Magie oder Zauberei.

Gott traut uns was zu, er spricht uns das Gute zu.

 

Die einzelnen Strophen führen aus, worum es geht.

  1. Hast du schon entdeckt, was alles in dir steckt.

Vieles schlummert noch in dir, glaube mir.

 

  1. Das Leben ist zu schön, um nur herum zu steh‘n.

Komm und pack mit an! Bring die Welt voran.

 

  1. Keiner ist zu klein. Bring dich endlich ein.

Lass das Leben raus. Dafür gibt’s Applaus.

 

  1. Folge Gottes Spur, Leben gibt es pur,

Sonne gibt’s auf jeden Fall überall.

 

  1. Es wird höchste Zeit, dass man sich befreit,

und sich etwas Ruhe gönnt und verwöhnt.

 

Da muss man doch gar nichts weiter ausführen – oder?

Barbara Felder, Gemeindereferentin