Liebe Mitchristen,

leap-456100_by_riette_salzmann_cc0-gemeinfrei_pixabay_pfarrbriefservice (c) Riette Salzmann / cc0 – gemeinfrei / Quelle: pixabay.com
So 1. Sep 2019
Birgitta Theymann

ein seltenes Fest feiern wir am Sonntag, dem 01.09.2019 in unserer Pfarrei Christkönig, Erkelenz.  Wir freuen uns, dass Philip Schmitz als junger Kaplan seinen Dienst in unserer Pfarrei antritt.  Ja, unsere Gemeinde hat wirklich Glück.  Das feiern wir gemeinsam. Wir danken Gott für ein Stück gemeinsamen Weges, für die kommende geschenkte Zeit, für kommende gemeinsame Erlebnisse mit Kaplan Schmitz.  Er ist berufen – jung und dynamisch - hier in seiner ersten Stelle, wirklich frischen Wind einzubringen. 

Ich wünsche Kaplan Schmitz eine gute Zusammenarbeit mit den Menschen in unserer Pfarrei, mit allen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen.  Lasst ihn vor Ort sein Bestes tun und wirklich aufblühen!  Wir wünschen ihm dabei Geisteskraft und Gottes Segen.

Was ist der Auftrag und die Aufgabe einer christlichen Gemeinde?

Was vor Gott reich macht, ist nicht vergänglich, sondern bleibend und macht wahrhaft glücklich und reich für Raum und Zeit. Glaube, Hoffnung und Liebe bleiben, schrieb der Apostel Paulus an die Christen von Korinth. Am größten unter diesen dreien ist die Liebe. 

Der Hl. Augustinus sagte: “Liebe und tu, was du willst.“ Wenn etwas aus Liebe geschieht, dann ist es richtig und dann wird alles gut.

„Liebe – und tu, was du willst!“ Ein so kurzer, ein so knapper Auftrag, der auf der einen Seite in der Umsetzung schwierig ist - denn es gibt ja auch immer Menschen, mit denen wir uns schwertun. Aber er kann auch auf der anderen Seite einfach sein. Wenn Liebe unsere Grundausrichtung ist, brauchen wir keine Hintergedanken oder verdeckte Absichten zu haben. Hoffentlich spüren die Menschen in unserer Umgebung, dass es uns Christen im letzten immer darum geht, etwas Gutes zu tun und dass Liebe mehr ist als Romantik, Lippenbekenntnis oder hohle Sprachhülse. Ob das Christentum zu Recht den Titel verdient, eine Religion der Liebe zu sein, entscheidet sich daran, ob meine Nächsten rechts und links spüren und erleben.  Alles Handeln und Reden von Christen geschieht nachdrücklich aus Liebe.  Nach den erholsamen Ferien wünsche ich uns einen neuen Anfang im Geiste der LIEBE.

Mit christlichem Gruß

Ihr Pater Paul Mathew OIC