Auf ein Wort

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leserinnen und Leser,

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Datum:
Sa. 23. März 2024
Von:
Birgitta Theymann

am 31. März, Hochfest der Auferstehung des Herrn, und dann die erste Woche im April, sind wir mit der Osteroktav beschäftigt.  Wir feiern das zentrale Fest unseres Glaubens und die Mitte des christlichen Glaubens. Auferstehung Jesu bewirkt Neuanfänge,  neue Perspektiven für Christen aller Generationen. Hoffnung zu vermitteln, ist die wirkliche, dauernde Osterfreude für einen Christen. 

Dieses Jahr stärkt Ostern uns gegen die deprimierenden und tödlichen Kräfte in der Welt. Ostern macht Mut, alles in unseren Kräften als Hoffnungsträger zu tun, gegen alles was die Welt krank macht. Als ein Christ, wir haben und wir brauchen einen anderen Blickwinkel.  Wir feiern Ostern als das große Fest der Hoffnung.

Nun, Hoffnung scheint als ein zartes Pflänzchen. Es ist leicht, diese kleine Pflanze zu übersehen und sie sogar zu zerbrechen.  Wenn man sie aber, aus eigenen Erfahrungen entdeckt hat, nur dann kann sie stabil werden und das Leben erleichtern. So, wir können als Hoffnungsträger leben.  Auch in unserem Gemeindeleben gibt es solche Hoffnungsträger. Wenn Kommunionkinder sagen, dass sie gerne in die Kirche kommen; oder wenn Jugendliche sich in der Firmvorbereitung über tiefe Sehnsüchte austauschen; wenn Paare in der Kirche heiraten wollen, trotz der vielen Ehen, die auseinandergehen; wenn jemand seine Dankbarkeit ausdrückt für den Einsatz als Küster, Lektor, Kommunionhelfer…., dann kommt Hoffnung auf, dass nicht alles umsonst war. Wir alle können Hoffnungsträger sein durch unsere verschiedenen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Nur das weckt Hoffnung, dass die Welt nicht verloren ist, dass es sich lohnt zu leben, lieben und zu glauben. Trotzdem die Zahl von praktizierenden gläubigen Menschen geringer wird, wir können dankbar sein, wenn uns der Glaube geschenkt ist. Was machen diejenigen, die nicht glauben können oder wollen? Glaube und Hoffnung gehören immer zusammen. Glaube ist nämlich eine Lebenseinstellung, die davon ausgeht, oder anders gesagt, die hofft, dass es ein ewiges Leben bei Gott gibt. 

Ich wünsche Ihnen und Euch selbst ein Hoffnungsträger weiter zu bleiben und ein Leben mit viel Hoffnung und das Vertrauen, dass Gott die Erfüllung unserer Hoffnungen ist!

Das „ewige Leben“ ist schon da, mitten in diesem verletzlichen, schwachen, hinfälligen Leben. Das lehrt uns Ostern.  Jedes Jahr.  Ich wünsche Ihnen gesegnete Ostern. Jeden Tag.

Mit österlichem Gruß

Ihr Pater Paul Mathew OIC