Postanschrift:
Pfarrarchiv der Pfarre Christkönig Erkelenz
Johannismarkt 15
41812 Erkelenz
Tel.: 02431 97437325
e-mail: archiv@christkoenig-erkelenz.de

Besuchsanschrift:
Johannismarkt 16 (im Kolpinghaus 3. OG)

Ansprechpartner:
Josef Hermsen und Helmut Karg

Das Pfarrarchiv von St. Lambertus Erkelenz ist im Jahre 2009 innerhalb des
Kolpinghauses in neue Räumlichkeiten umgezogen. Die Bestände wurden seitdem
gesichtet, geordnet und gemäß dem Archivplan des Bistums Aachen katalogisiert.
Ab Januar 2015, mit der Fusion der Pfarren St. Lambertus und Maria und Elisabeth
zur Pfarrei Christkönig Erkelenz, ist das Archiv der Pfarre St. Lambertus auch
zuständig für alle Gemeinden der ehemaligen Pfarre Maria und Elisabeth und heißt
jetzt "Pfarrarchiv Christkönig Erkelenz".


Hauptbestände sind:
Urkunden (ab 15. Jh.)
Stiftungen (ab 17. Jh.)
Obligationen (ab 17. Jh.)
Pfarrakten Pfarrakten (Verwaltung, Finanzen u.a., seit 1599)
Lager- und Hebebücher (17. - 19. Jh.)
Kirchenbücher:
Taufregister (seit 1604)
Eheregister (seit 1632)
Sterberegister (seit 1604)
Kommunion- und Firmregister (seit 1830)
Kirchliche Gebäude und deren Ausstattung, einschließlich Kapellengemeinden.
Kirchliche Einrichtungen, Verbände und Vereine.
Pfarrchronik (in Form von Zeitungsausschnitten, seit 1929)
Pfarrbriefe (seit 1931)

Nutzung:
Das Pfarrarchiv kann zu familiengeschichtlichen, heimatkundlichen, wissenschaftlichen und pädagogischen Zwecken genutzt werden.
Da es ehrenamtlich geführt wird, gibt es keine festgelegten Arbeitszeiten; vorherige Anmeldung ist daher zweckmäßig.
Dokumente können im Archiv eingesehen und, wenn technisch und ohne Beschädigung möglich, auch kopiert werden; eine Ausleihe ist – wie in allen
Archiven – nicht möglich.
Wir sind an Unterlagen aller Art interessiert, die aus der Pfarre stammen oder sich auf sie beziehen, und wir bitten besonders darum, sie nicht wegzuwerfen, sondern
uns zur Sichtung zu überlassen.



 

Interessante Dokumente:

   Mit dieser Dokumentationsreihe werden alte, aus der Chronik der Pfarre bedeutende und sehr interessante Urkunden bzw. Dokumente übersetzt, vorgestellt und entsprechend kommentiert.

Die Beiträge sind abrufbar über den Link der Überschrift.

  1. "Vermeldungen vom 3.10.1943"

         Diese Vermeldungen sind eine Momentaufnahme aus der Erkelenzer Pfarre vor 70 Jahren – mitten im zweiten Weltkrieg mit u.a. folgenden Themen:

- Weihe und Inthronisation von Bischof Johann Joseph van der Velden,

- Meldung der vermissten Soldaten an das Pfarrbüro,

- Besorgung von Taufscheinen für Brautleute, die eine Kriegstrauung beabsichtigen.

 

  1. "Weihnachten 1953"

         Zu diesem Thema werden eine Abschrift aus den Vermeldungen für die Woche vom 20. – 27. Dez. 1953 und ein Zeitungsartikel aus der Erkelenzer Volkszeitung am Tag vor Heiligabend 1953 vorgestellt. Der Zeitungsartikel berichtet von einer einzigartigen Leistung beim Wiederaufbau des Kirchenschiffes und spricht von einem historischen Datum in der Geschichte der Stadt.

 

  1. "Wie viel darf man der Kirche spenden?"

Unter diesem Thema wird ein Schreiben des preußischen Königs Wilhelm I. an den Minister der geistlichen Angelegenheiten in Berlin vom 3. Sept. 1864 vorgestellt.

Dieses Schreiben ist eines von mehreren in einem Schriftwechsel mit staatlichen Stellen, der sich auf ein Vermächtnis von 2000 Talern bezieht, das die "Rentnerin" Maria Josepha Nix der Pfarrkirche zu Erkelenz in ihrem Testament vom 4. März 1864 zur "inneren Restauration" der Kirche vermacht hat.

 

  1. "Was wurde vor 60 Jahren in der Pfarre gebührend gefeiert?"

Nicht nur die Pfarre, sondern ganz Erkelenz feierte am 8.8.1954 die Einweihung des Neubaus der Pfarrkirche St. Lambertus. An diesem Tage, der in der Chronik des Kirchenchores als "das größte pfarrgeschichtliche Ereignis des Jahres" bezeichnet wird, wurden Kirche und der Altar von Weihbischof Dr. Hünermann eingeweiht. Eine Dokumentation von der Grundsteinlegung 1948 bis zur Weihe 1954.

  1. "Ein Geschenk der Königin von Preußen zur Goldhochzeit in Erkelenz"

         In dem vorgestellten Schriftstück geht es um die Beantragung eines Geschenks zur Goldhochzeit der Eheleute von Meyel aus Erkelenz im Jahre 1860.

Das Geschenk konnte beantragt werden bei der "Königin-Elisabeth-Vereins-Stiftung". Die Königin von Preußen begründete diese Stiftung anlässlich ihrer silbernen Hochzeit am 29. Nov. 1848.

 

  1. Im Namen des Kaisers: "Die Ernennung von Anton Everts zum Pfarrer

             in Erkelenz (1802)".

            Die vorliegende Verfügung ist eigentlich eine Besoldungsverfügung vom Finanzminister des Kaisers Napoleon, bestätigt durch den Minister für religiöse Angelegenheiten und mit handschriftlicher Registrierungsbestätigung des Bischofs vn Aachen versehen.

Anton Everts wurde am 25.4.1746 in Terheeg geboren, war Mitglied im Orden der Jesuiten, mehr als dreißig Jahre Professor an der Universität Köln, außerdem seit sieben Jahren Kanoniker im Kollegiatkapitel an St. Andreas in Köln, bevor er Pfarrer in Erkelenz wurde.

            

  1.  Die Haaksche Krippe: "Lebenswahr und bodenständig".