01. Dezember 2018:

Auf ein Wort

Das Größte erscheint im Kleinsten

An Weihnachten feiern wir die Geburt eines kleinen Kindes in der Futterkrippe in einem Stall. So simpel, wie das Bild auf den ersten Blick scheint, so gewaltig und beinahe unfassbar ist das dahinterliegende Ereignis: Gott wird Mensch.
In der Weihnacht hat sich Gott den Menschen in einem schutzbedürftigen Kind offenbart. Allein in dieser ersten Szene, die wir an Weihnachten in vielen Kirchen und Wohnungen als Krippe darstellen, steckt bereits eine ganze Theologie:
Gott kommt nicht auf hohem Ross oder mit umstürzender Gewalt, sondern zeigt sich uns im Kleinsten, einem Kind. Er geht den Weg alles Irdischen, zeigt sich als Person und wird dadurch berührbar.

Das größte Geschenk der "Stillen Nacht", die wir in der Christmette besingen, kommt also von Gott selbst.
Es ist Gott selbst, der sich ein ansprechbares Gesicht gibt und sich uns Menschen gleich macht und damit auf unüberbietbare Weise zeigt, dass er ganz nahe bei uns ist und mit uns geht durchs Leben, so wie es ist und kommt.

Bereiten wir uns in der Zeit des Advents auf dieses wunderbare Geschenk vor um Weihnachten offen zu sein, wenn er es in unser Herz hineinlegt und nehmen wir dieses weihnachtliche Geschenk während der Weihnachtstage mit zu unseren Lieben und bezeugen zwischen Familientraditionen und Christbaum, dass in dieser Nacht vor zweitausendachtzehn Jahren etwas Einmaliges stattgefunden hat, das wir in diesen Tagen miteinander feiern.

So wünsche ich Ihnen eine gute Adventzeit, frohe und gesegnete Weihnachten und Gottes reichen Segen für das neue Jahr.

Ihr

Pastor Werner Rombach

zurück