21. Juni 2018:

Abschied Kaplan Druyen

Abschied von Kaplan Michael Druyen

 

"Niemals geht man so ganz …" sagte einmal Trude Herr, eine namhafte und bekannte Volksschauspielerin der siebziger und achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Und an ihren Worten ist etwas dran.
Zwei Jahre war Kaplan Michael Druyen in unserer Gemeinde Christkönig tätig;
fast ein Jahr als Praktikant, leider unterbrochen von viele Pastoralkursen, die er im Rahmen seiner Ausbildung zu absolvieren hatte; fast ein Jahr als Diakon, einer Zeit, die er fast ununterbrochen bei uns verbringen konnte, und zuletzt drei Monate als Kaplan.
In seiner Praktikumszeit hat er unsere Gemeinde mit ihren vielen Gremien, Gruppierungen und Mitgliedern kennen- und, wie er sagte, sehr schätzen gelernt. Er selbst hat sich eingebracht in der Messdienerarbeit und in den verschiedenen liturgischen Diensten, vor allem im Begräbnisdienst. Außerdem hat er in dieser Zeit auch sein Schulpraktikum an der Europaschule absolviert.
Nach der Diakonenweihe hat er dann auch das Sakrament der Taufe gespendet und bei den Eheschließungen assistiert und die dazu notwendigen Gespräche geführt. Außerdem hat er den Predigtdienst und den Dienst am Altar übernommen.
Nach seiner Priesterweihe am Pfingstsamstag im Aachener Dom hat er als Kaplan dann auch die dem Priester vorbehaltenen Aufgaben übernommen, die Leitung der Feier der Eucharistie, die Spendung der Krankensalbung und des Bussakramentes.
Darüber hinaus hat er in der ganzen Zeit als Seelsorger mitgewirkt und Menschen begleitet. Da er die Romfahrt unserer Messdiener mit vorbereitet hat, wird er diese in den Herbstferien noch begleiten. Dafür sind wir sehr dankbar!
Seine Beauftragung bei uns erlischt am 31. August. Mit dem 1. September wird er seinen Dienst als Kaplan in der GdG Heinsberg antretet. Es ist jammerschade, dass wir ihn nicht behalten durften, aber so "spielt" das Leben.
Für alles, was er in unserer Gemeinde gewirkt und bewirkt hat, für seine Glaubenszeugnisse in Wort und Tat, für seine Impulse und Anregungen danken wir ihm auch im Namen des Pastoralteams und der ganzen Gemeinde von ganzem Herzen.
Dass vieles von dem, was er hier bei uns erlernt und erlebt hat, bei ihm haften bleiben möge und dass vieles von dem, was er in unserer Gemeinde gewirkt und bewirkt hat, bei uns in guter Erinnerung bleiben möge, das wünschen wir ihm und uns. Denn dann geschieht eben das, was Trude Herr meinte: Dass eben niemand so ganz geht.
Für seinen weiteren Lebensweg und für seine künftige Arbeit im Weinberg des Herrn wünschen wir ihm in unser aller Namen alles erdenklich Gute, vor allem aber Gottes Kraft und Gottes reichen Segen.

Pastor Werner Rombach                                                                 für den GdG-Rat

                                                                                                              Beate Küppers

 

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